NEITHER/NOR

entomo-logisch, schön gefärbt, stell ich mir dich vor,
eine riesen werbefläche der fantasie, entwendete
sternchen in nagertiereschlafmützen, und die nacht,
die sich ständig umgestaltet, vor dem zauberstab –
eine fabelhafte eskamotierung, seifensauber, und
unter: ein königreich, in gewalten falten, noch
ein wort, durchgestrichen, als ob es tausende
buchstäbe gäbe und keine geschichte da
hinter dem schleier machen wir uns lustig
bevor wir die lust verlieren, was unterjuckt – diese
lichterketten bis zum hals – wieder hängt die so
genannte kultur, was uns schützt und schult und
schuldet weiter, ein räuberleiter bringt den kopf des
königs durch – aber guck mal, ein bild – hau
rein! land und eltern, brot und höffig, bloß eine
rückwärtige bewegung, keine revolution, kein
bedarf für gedanken, aber trotzdem danke, sollen wir mal
duzen, mein herr, ich meine, wie viele eier kann man ver
wenden – verstellst du mich? ich versuche, möglichst
schriftlich zu reden, im schatten der kita, ich trog einen
schal, ich trug einen body noch – weißt du, es ging nie
um die wörter, sondern wie man einen wurf entschafft,
aber mach mal, keine sorgen falten – kein wert, kein
grund, sorry zu sagen, vor der verhandlung,
anders als wir dachten. und die vorgestellten
grübchen durch das ganze tal –
kreuz und beine –

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